Internistische  Diagnostik und Therapie  innerer Erkrankungen:

Herz-Kreislauf, Gefäße, Lunge, Leber und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse, Magen-Darm-Trakt, Stoffwechsel (Diabetes mellitus, Hyperurikäme, Hyperlipidämie), Schilddrüse,  rheumatische Erkrankungen, Bluterkrankungen, Infektionskrankheiten, psycho-    somatische Erkankungen,Impfungen,

Spezielle bildgebende Ultraschalldiagnostik (B-Bild,Farbduplex,power-Doppler) bei Erkrankungen der Schilddrüse. Diffuse Veränderungen: Struma, Thyreoiditis (Entzündung).Umschriebene Veränderungen: gutartige/bösartige Knoten, Nebenschilddrüsenveränderungen.

Im Rahmen der Schlaganfallprophylaxe (private Gesundheitsleistung): Darstellung der hirnzuführenden Arterien (Ae carotides communes,externae et internae,Ae vertebrales,Ae supratrochleares) im B-Bild (Wanddicke, Plaques), Farbdoppler,pw-cw-Doppler (Hämodynamik, Strömung, Stenosen-Arterienverengung)

Spezielle bildgebende Ultraschalldiagnostik bei Erkankungen des Bauchraumes:

  1. Leber: Fettleber, Hepatitis, Leberzirrhose, gutartige/bösartige Knoten, Zysten,  diffuse Lebererkrankungen, intrahepatische Gallengänge u.a.
  2. Gallenblase und Gallengänge: Gallenblasensteine,Gallengangssteine,Polypen,   Tumoren,Gallenblasentzündung,im Rahmen der primär biliären Zirrhose, im Rahmen von Pankreaserkrankungen.
  3. Pankreas: akute/chronische Pankreatitis, Pankreas-Carcinom,Tumor, Lymphom,  Atrophie, Zysten, Pseudozysten, Nekrosen u.a.
  4. Milz: nach Prellung/Verletzung/Fahrrad-Motorrad-Autounfall: Ausschluß   Milzruptur, Hämatom, im Rahmen von Bluterkrankungen und Infektionskank-  heiten, Milzinfarkt.
  5. Gefäße: Pfortader , Milzvene (z.B.Leberzirrhose), Bauchaortenaneurysma,  Femoralarterien , Plaques der Baucharterien, Arteriosklerose.
  6. Nieren: Normvarianten der Nieren, Zysten, Schrumpfniere, Stauungsniere, Anomalien, Nierenbeckenentzündung, gutartige/bösatige Tumoren,Nierensteine.
  7. Harnblase,Prostata,Unterleib: Polypen, Blutkoagel, Prostatavergrößerung, Restharn, Tumoren im Unterbauch.
  8. Magen-Darm beschränkt beurteibar: Wanddicken (Entzündungen), Polypen,  Divertikel, Beweglichkeit
  9. Peritonealraum (freie Bauchhöhle): Flüssigkeitsansammlungen,  gutartiger/bösartiger Aszites ( z.B bei Herzmuskelschwäche, Leberzirrhose, bösartigen Erkrankungen), Blähungen (Luft), Blutungen, Abszeß.

Spezielle bildgebende und funktionsdiagnostische Unterschalluntersuchungen des  Herzens (Echokardiographie: B-Bild,M-Mode,Farb-M-Mode,Farbduplex,pw-cw-Doppler, Spectralanalyse) bei Herzerkrankungen:

  1. Herzinsuffizienz,"Herzmuskelschwäche":(Atemnot,"Herzasthma",Ödeme der Beine)
  2. Herzrhythmusstörungen ("Stolpern"),
  3. Entzündliche Herzerkrankungen :(Endokarditis,Myokarditis,Perikarditis),
  4. Kardiomyopathien( Herzmuskelerkrankungen):Dilatative Kardiomyopathie, Hypertrophe Kardiomyopathie,Restriktive Kadiomyopathie,Sekundäre Kardio-  myopathie,
  5. Herzklappenerkrankungen: Stenosen und Insuffizienzen von Aortenklappen,  Mitralklappen,Trikuspidalklappen und Pumonalklappen,
  6. Kongenitale Herzfehler: Vorhofseptumdefekt,Vetrikelseptumdefekt,
  7. Thromben der Herzhöhlen und Tumoren
  8. Kontrolluntersuchungen nach Herzklappenoperationen
  9. bei Bluthochdruck (Dehnbarkeit,Herzwanddicke)

Ruhe-und Belastungselektrokardiographie sowie Streßechokardiographie  zur Früherkennung (digitaler Archivierungsmodus):

  1. der koronaren Herzkrankheit (Verengung von Herzkranzgefäßen),"Brust- enge",unklare Oberbauchschmerzen,Zustand nach Bypass-Operationen,Stents - und  Ballondilatationen
  2. des Bluthochdruckes (arterielle Hypertonie).

Langzeit-Ekg-Registrierung (digitale Aufnahme,PC-gestützte Auswertung) bei Herzrhythmusstörungen:

  1. Tachykarde Rhythmusstörungen ("Herzrasen","schnelles Stolpern"),schnelles Vorhofflimmern-flattern,"Herzkammerrasen"
  2. Bradykarde Rhythmusstörungen ("langsamer Puls","langsames Stolpern"):    bewirken "Synkopen",kurze Bewußtlosigkeit,Durchblutungsstörungen von Herz,Gehirn  und Organen.

Langzeit-Blutdruckmessungen zur Diagnostik tageszeitlicher Schwankungen,Nachtabsenkung (Dipper,Non-Dipper),frühmorgendlicher Blutdruckanstieg (Schlaganfallrisiko) und anderer kreislaufrelevanter Fragestellungen:

  1. primäre essentielle arterielle Hypertonie (90% der Bluthochdruckkranken)
  2. sekundäre arterielle Hypertonie( ca 10%) Nierenerkrankung,Medikamente,  Nebennieren,Nebenschilddrüsen,Schilddrüse,Gehirn,Nervensystem,Blutgefäße.
  3. Hypotonie :Schwindel mit Schwarzwerden vor den Augen,Müdigkeit,Leistungs-  abfall,Konzentratiosschwäche.

Endoskopische Diagnostik zur Beurteilung von Speiseröhren-, Magen-Zwölffingerdarm-  und Enddarmerkrankungen ( sog. "Spiegelung"):

  1. Ösophagus: Refluxkrankheit und Ösophagitis,Barret-Ösophagus,Hiatushernien, Carcinom,Divertikel.
  2. Magen und Duodenum:akute und chronische Gastritis(Schleimhautentzündung), Typ A  (5%) autoimmun,Typ B (85%) meist Helicobacter pylori bedingt,Typ C (10%) durch Gallerückfluß,Alkohol und Rheumatabletten bedingt. Ulkuskrankheit (Ulcus ventriculi,Ulcus duodeni-Magen-Zwölffingerdarmgeschwür), Magenkarzinom, Entnahme von Gewebsproben.
  3. Enddarm: Entzündung,Divertikel,Polypen,Sigma-Analkarzinom: Blut- und   Schleimabgang mit dem Stuhlgang.

Lungenfunktionsdiagnostik: Messung statischer Volumina( inspiratorische und exspiratorische Volmina bzw. Kapazitäten) und oszillatorisch gemessener Atemwegswiderstand zur Diagnostik und Therapiekontrolle bei:

  1. Asthma bronchiale (exogen-allergisch z.B. Mehl, Blütenpollen, Hausstaubmilben, nicht allergisch z.B.durch Infekt ausgelöst,Streß,kalte Luft,körperliche Anstrengung),
  2. Chronisch-obstruktiver Bronchitis (COPD) Husten, Auswurf, Atemnot, Leistungsabfall,
  3. Emphysem (überblähte Lunge), Atemnotgefühl,welches unter Belastungen zunimmt),
  4. Restriktive Lungenerkrankungen :Zerstörung des Lungengewebes und   Bindegewebsvermehrung: Sarkoidose,Staubinhalation,Allergie gegen Stäube mit  Entzündung von Blugefäßen und kleinsten Bronchien.

Impfungen:

Geimpft wird gemäß den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission der Deutschen Ärzteschaft).Diese Impfungen werden von den Kostenträgern erstattet:

  1. Diphtherie-auch in Kombination mit Tetanus (Wundstarrkrampf), 
  2. Tetanus:Erreger: Clostridium tetani z.B. schon bei Bagatellverletzungen,
  3. FSME Frühsommer-Meningoenzephalitis :Erreger FSME-Virus übertragen von Zecken (Ixodes ricinus),
  4. Poliomyelitis-"Polio",Erreger:Poliovirus,Kinderlähmung,
  5. Pneumokokken:Erreger:Streptococcus pneumoniae,Lungenentzündung,
  6. Influenza:Erreger:Influenzavirus- Grippevirus.Besonders zu empfehlen bei sog.Risikopatienten mit Herz-Kreislauf-Lungenerkrankungen und Diabetes mellitus,viele Personenkontakte.

Fakultative Impfungen,auch im Rahmen von Fernreisen: diese Impfungen werden nicht von allen Kostenträgern übernommen:

  1. Hepatitis A:übertragen  über RNS-Viren (Picornaviren) durch Speisen, Getränke, selten Blutprodukte, Geschlechtsverkehr,
  2. Hepatitis B:Erreger ist das HBV-Virus (DNA-Virus).Übertragung durch Blut, Körpersekrete (Gechlechtsverkehr), Muttermilch, Urin, Vorsicht: Akupunktur- nadeln,
  3. Typhus:Erreger: Salmonellea typhimurium unter unhygienischen Bedingungen,vorwiegend in tropischen und subtropischen Ländern.

Masern, Mumps, Pertussis (Keuchhusen), Röteln: in der Regel heutzutage schon beim Kinderarzt geimpft.Wegen schwerer Embryopathien (schwere Organfehlbildungen des Embryos) durch Infektion mit Rötelnviren (Rubellaviren)  sollten alle Mädchen und junge Frauen  ihren Impfschutz überprüfen! Diese Impfungen werden von allen Kosenträgern übernommen.

                  

Fernreise-Beratung : sowohl Urlaubs- als auch Berufsreisen sind nicht Bestandteil der Leistungspflicht der Gesetzlichen Krankenkassen und werden privat verrechnet nach GOÄ: o.g fakultative Impfungen und Malariaprophylaxe sowie Reiseapotheke.

Tollwut ( Rabies): fakultativ und postexpositionell (Bißwunde durch tollwutverdächtiges Tier),wird im Einzelfall von Kankenkasse erstattet.

Gelbfieber: duch Stechmücken  übertragene Flavivirus-Infektion (Stadt - und Dschungel-Gelbfieber):bei Reisen nach Lateinamerika sowie Afrika  15 Grad nördlich und südlich des Äquators. Nur durch autorisierte Gelbfieberimpfstellen.

Zu Impfungen siehe auch: www.fit-for-travel.de     

Psychosomatik leitet sich von den altgriechischen Wörtern Psyche (Seele,Atem,Odem, Hauch) und Soma (Leib,Körper) ab: Heilkunde von den gegenseitigen Beziehungen von körperlichen und seelischen Leiden. Z.B. ist der Ruf des Kopfschmerzpatienten nach einer  klärenden Computertomographie  des Gehirns  meist so  unsinnig wie  auch oftmals  die Durchführung  einer hohen Coloskopie (Darmspiegelung) bei anhaltenden wässrigen Duchfällen. Beschwerden  wie Herzschmerzen,Atemnot,Ohnmachtsanfälle, Stuhlverstopfung und Infektionskrankheiten  und viele andere Erkrankungen stehen  öfters in Beziehung zu seelischen Leiden.

Labordiagnostik: kleines Praxislabor z.B.Sofortdiagnostik: Herzinfarkt,Unterzuckerung, großes Gemeinschaftslabor zur Bestimmung aller krankheitsspezifischen Parameter.           Für spezielle bakteriologische,virologische,immunologische,histologische u.a. Untersuchungen stehen wir in Kontakt mit einem qualitativ zuverlässigen Labor sowie     Ärzten für Pathologie.